Englisch ist gar nicht so schwer . . .

Lernen Sie Englisch - Oder können Sie's schon?
Ich geb' gerade die vierte Lektion.
Wenn Sie zu mir in den Unterricht geh'n,
können in 14 Tagen Sie alles versteh'n.
Nacha brauchens' koan'n Dolmetscher mehr,
denn Englisch ist gar net so schwer.
:-) 

"How do you do?" heißt: "Wie geht 's Ihnen denn?"
"Thank you", das heißt: "Oh, i dank' Ihnen schön."
"Girl" ist das Mädchen und "Boy" ist der Bua,
und "Corned Beef" ist ein Stück Fleisch von der Kuah,
und "How much" heißt: "Wieviel gibst her?"
Seh'ns; Englisch ist gar net so schwer.

"Love" ist die Liebe und "Horse" ist das Ross.
"You can" heißt: "Du kannst" und "kreuzweis" ist "cross".
"Kiss me!" heißt: "Küss' mich!" Und "backsides" ist hint.
"Slowly" ist " langsam" und "quickly" ist g'schwind".
Und "Traffic", auf Deutsch heißt "Verkehr".
Seh'ns Englisch ist gar nicht so schwer.

"Coffee" ist "Kaffee", "Cacao" ist "Kakao".
"Beautiful Lady" heißt: "Sehr schöne Frau."
"Boyfriend" ist Er, na,. des wissens' ja schon.
Und "Girlfrind", das ist dann das Fraulein davon.
"Baby" ist dann das Malheur!
Sehn'ns, Englisch ist gar nicht so schwer.
Nein, Englisch ist gar nicht so schwer!
Verfasser unbekannt

 

 

Freundschaft

Gib mir deine Hand!
Ich werde sie halten,
wenn Du mich brauchst.
Ich werde sie wärmen,
wenn dir kalt ist.
Ich werde sie streicheln,
wenn Du traurig bist
und Trost brauchst.
Und ich werde sie loslassen,
wenn Du frei sein willst.

Jennifer Burghardt

 

 

 

Liebes Schätzchen
Vergnügt kommt er vom Dienst nach Haus,
wird liebevoll empfangen,
es ist der reinste Augenschmaus,
wie sie ihm zeigt Verlangen,
Verlangen nach viel Zärtlichkeit,
nach Liebe und Verständnis,
Gefühle und Geborgenheit,
die stärken das Verhältnis.

Betört nimmt er sie in den Arm,
streichelt sanft ihr volles Haar,
dann flüstert er ganz ohne Charme,
schaut ihr dabei ins Augenpaar:
Mein Fratz nun mach dich richtig lang,
lass dich bürsten liebes Schätzchen,
heut mach ich´s zärtlich ohne Zwang,
mein heiß geliebtes Perserkätzchen.

Horst Rehmann


Geliebtes Schätzchen
Früh morgens wenn der Tag angeht,
strahlst du mich an wie Sonnenlicht,
auch wenn mein Haar zu Berge steht,
zeigst du ein freundliches Gesicht.

Gerührt sitz ich am Frühstückstisch,
es glänzt hell auf mein Augenpaar,
wenn du bewegst verführerisch,
den Körper wie ein Superstar.

Geh ich zum Dienst so um halb Acht,
stehst du ganz traurig vor der Tür,
vom Nachbarn wirst du angelacht,
doch er hält Abstand mit Gebühr.

Am Abend komm ich spät nach Haus,
küsse dich, sag zärtlich Schätzchen,
du bist für mich ein Augenschmaus,
mein allerliebstes - Siamkätzchen.

Horst Rehmann


 

 

 

Beim Tierarzt

 

 

Beim Tierarzt sitzt die dicke Jette
ihr kleiner Mops bewegt sich kaum,
dass er wohl auch die Fresssucht hätte
denkt jeder sich in diesem Raum.

Neben ihr das sitzt still das Tinchen
hält fest den Käfig auf dem Schoß
darin sieht man ein klein Kaninchen
was fehlt dem armen Tier denn bloß?

Auch Tim ist da mit seinem Vater
er streichelt sanft ein schwarzes Fell
ein tränendes Auge hat sein Kater
der Doktor hilft ihm sicher schnell.

Tim´s  Blicke wandern  oft zur Jette
was jeder denkt spricht er dann aus.
``Papa wenn ich ein Hündchen hätte
der  würde gewiss nicht fett zu Haus.``

Die Gesundheit ist im Leben wichtig
dazu gehört auch die Beweglichkeit
wer sich dran hält der macht es richtig
bleibt fit und froh noch lange Zeit.

 
von Ursela Seitz

 

 

 

 

 

Manchmal sind Gedanken so schwer,
man fühlt sein eigenes Leben nicht mehr.
Manchmal scheint alles kalt und grau
und doch schau:
Manchmal platzt dein Herz vor Glück,
auch dieses Gefühl macht manchmal verrückt!!!

Manchmal erscheint alles so unscheinbar,
manchmal sucht man nach dem Sinn.
Man fragt sich manchmal:
Wie krieg ich das hin?
Manchmal zu laut und manchmal zu still,
doch manchmal auch so, wie man es will.

Manchmal ganz oben und manchmal ganz unten,
manchmal ist Glück am Schmerz gebunden.
Doch manchmal da merkt man ganz tief in sich drin:
Es hat doch alles seinen Sinn!!!
 

(Verfasser trotz Recherche mir unbekannt)

 

 

 

 

 

 

 

Hund und Katze

Miezel, eine schlaue Katze,
Molly, ein begabter Hund,
Wohnhaft an demselben Platze,
Haßten sich aus Herzensgrund.
Schon der Ausdruck ihrer Mienen,
Bei gesträubter Haarfrisur,
Zeigt es deutlich: Zwischen ihnen
Ist von Liebe keine Spur.

Doch wenn Miezel in dem Baume,
Wo sie meistens hin entwich,
Friedlich dasitzt, wie im Traume,
Dann ist Molly außer sich.

Beide lebten in der Scheune,
Die gefüllt mit frischem Heu.
Alle beide hatten Kleine,
Molly zwei und Miezel drei.

Einst zur Jagd ging Miezel wieder
Auf das Feld. Da geht es bumm.
Der Herr Förster schoß sie nieder.
Ihre Lebenszeit ist um.

Oh, wie jämmerlich miauen
Die drei Kinderchen daheim.
Molly eilt, sie zu beschauen,
Und ihr Herz geht aus dem Leim.

Und sie trägt sie kurz entschlossen
Zu der eignen Lagerstatt,
Wo sie nunmehr fünf Genossen
An der Brust zu Gaste hat.

Mensch mit traurigem Gesichte,
Sprich nicht nur von Leid und Streit.
Selbst in Brehms Naturgeschichte
Findet sich Barmherzigkeit.

Wilhelm Busch

 

 


 

 

 

 

Katzengeburtstag


Geburtstag hat das Miezekätzchen
da gibt es Kuchen und auch Plätzchen,
da gibt es Spielzeug, weich und flink
in allen Farben, auch in Pink.
Da gibt es viele gute Sachen
da darf man schlimme Dinge machen.
Da sind die Dosis froh gestimmt,
noch mehr als sie es sonst schon sind.
Hab noch viele Jahre Freude,
Gesundheit wünsche ich dir heute,
ein glänzend Fell und schöne Träume
flitz stets munter durch die Räume!

© Monika Bock

 

 

 

 

Menschlichkeit 

Der Mensch im großen Weltgetriebe,
ohne Kontakt und ohne Liebe,
möchte ein paar Worte sagen,
oder auch nur etwas fragen.

Doch sein Gegenüber geht vorbei,
ihm ist der Mitmensch einerlei,
hat für diesen einfach keine Zeit,
vergessen hat er Menschlichkeit.

Er will den Anderen nicht versteh´n,
will nur seine eignen Wege geh´n,
zum „Nettsein“ ist er nicht bereit,
es fehlt ihm dafür Heiterkeit.

Selten nur sagt er ein liebes Wort,
zieht sich zurück, geht einfach fort,
verschanzt sich hinter den Gefühlen,
streckt nur den Kopf hervor, den kühlen.

Besser wär´s, dies zu beenden,
sich dem Andern zuzuwenden,
mit ihm Dialoge führen
und sich trennen von Allüren.

Nächstenliebe steckt in jeder Brust,
sie geben, bedeutet nicht Verlust,
im Gegenteil, sie bringt Gewinn,
verleiht dem Leben seinen Sinn.

(Horst Rehmann; mit freundlicher Genehmigung)

 

Dieses Gedicht sandte mir Oksana, eine liebe Freundin, mit folgenden Worten:
Liebe Moni, 
ich danke Dir für deine Menschlichkeit!!!!!!
Du bist ein sehr lieber und gefühlsamer Mensch!!!

 

 

 

 



 

Der Katzentatzentanz
von Helme Heine und Fredrik Vahle von Beltz

 

Kam der Igel zu der Katze:
“Bitte, reich mir deine Tatze!”
“Mit dem Igel tanz ich nicht,
ist mir viel zu stachelig.”

Und die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein.

Kam der Hase zu der Katze:
“Bitte, reich mir deine Tatze!”
“Mit dem Hasen tanz ich nicht,
ist mir viel zu zappelig.”

Und die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein.

Kam der Hamster zu der Katze
“Bitte, reich mir deine Tatze!”
Mit dem Hamster tanz ich nicht,
ist mir viel zu pummelig.”

Und die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein.

Kam der Hofhund zu der Katze:
“Bitte, reich mir deine Tatze!”
Mit dem Hofhund tanz ich nicht,
denn der bellt so fürchterlich.”

Und die Katze tanzt allein, tanzt und tanzt auf einem Bein.

Kam der Kater zu der Katze,
leckte ihr ganz lieb die Tatze,
streichelt sie und küsst sie sacht,
und schon hat sie mitgemacht.

Und dann tanzen sie zu zwein
über Stock und über Stein.
Jede Maus im Mauseloch
ruft: “Ein Glück, sie tanzen noch!”

 


 




Smokey und Gino
 


Toby: Was machst du heute?
Kiki: Nichts.
Toby: Zur Abwechslung?
Kiki: Entschuldige mal, nicht zur Abwechslung!
Warum diese rasende Sucht nach Abwechslung,
von der alle besessen sind? Nur das ist ewig,
was sich nicht bewegt.
Toby: Dann bin ich schon drei Stunden ewig.

Colette


 
 
 
 

 

 

Der Pfarrer hielt die schönste Predigt -
und dennoch schliefen manche ein ...
Da kam auf einmal durch den Gang
des Pfarrers Katz zur Kirch' hinein.

Sie ging ganz leise durch die Kirch'
und vorne setzte sie sich hin;
sie schaut empor zu ihrem Pfarrer,
und aufmerksam hört sie auf ihn.

Da blicken alle nach der Katze
die letzten Schläfer weckte man –
damit sie sahen, wie die Katze
zu ihrem Pfarrer schaut hinan.

Ihr wundert euch, sagt jetzt der Pfarrer,
dass meine Katze kommt hierher
und dass sie aufmerkt auf die Predigt,
das wundert euch vielleicht noch mehr.

Sie kam hierher, ich will's euch sagen,
und setzt sich hier auf ihren Platz,
weil sie gehört hat, dass der Pfarrer
die Predigt meist hält für die Katz' !!

Trotz intensiver Suche im Net leider keinen Verfasser gefunden

 

 

 

Für Smokey

 

Mein liebes Kätzchen, sage mir
Doch kurz einmal: „Wie geht es dir?“
Ich möcht’ so vieles von dir wissen:
Liegst du gerne auf dem Kissen?
 

Wie fühlst du dich? Bist du entspannt?
Bist du zufrieden, wie ich dich genannt?
Schmeckt dir dein Essen? Ist’s dir recht?
Warum ist dir denn manchmal schlecht?

Um dein Schnäuzchen sind Antennen,
oder soll ich sie doch Schnurrhaar’ nennen?
Wenn deine Öhrchen verschieden stehen,
kannst du dann auch zwei Töne hören?

Wie fühlt man sich in Samt gehüllt?
Papier ist toll, wenn es zerknüllt!
Stören dich der Menschen Töne?
Wie laut ist eine Polizeisirene?

Wie läuft es sich mit scharfen Krallen?
Bringt dir mein Kraulen Wohlgefallen?
Was spürst du, wenn ich dich berühre?
Isst du gerne Konfitüre?

Wie schmeckt bitte eine Spinne?
Genießt du dein Leben im Katzensinne?
Was siehst du so um dich herum?
Nimmst du mir manchmal etwas krumm?

Mein liebes Kätzchen sprich mit mir.
Sag was du willst, ich verspreche dir,
ich mach alles, bin ganz brav:
Wenn ich dich weiter lieben darf!

© Monika Bock, München

 

 

 

 

 




Alltagssorgen, Ängste, Schmerzen
werden niemals mir zur Qual,
fang ich an mit dir zu scherzen,
Miez, du warst mei' beste Wahl!

Dieser Blick, die lieben Augen,
streicheln mich bis tief ins Herz.
Kleine Miez, dir kann ich trauen,
treib' nur weiter deine Scherz'!

© Monika Bock, München


 


 

 

Mein Begrüßungsgedicht für Gino

Gern' möchte ich mich sehen lassen,
damit alle vor Neid erblassen.
Ein Prachtkerl bin ich, wieg' 10 Pfund
und bin natürlich kerngesund.
Mein Frauchen meinte neulich mal,
ich wär' auf einem Sonnenstrahl
wohl direkt auf die Erd' gerutscht
und hat mich dann gleich abgeknutscht.
Ich liebe weiße Spielzeugmäuschen
und bin total dann aus dem Häuschen,
wenn Frauchen auf den Knien liegt
weil's Mäuschen unters Sofa fliegt.
Mein Mundwerk geht den ganzen Tag,
zu meinem Bruder ich dann sag:
Komm spiel mit mir, du andre Katz',
er tut's meist nicht, ich ihn dann tratz'.
Dann setzt es auch mal Pfotenhiebe,
doch glaube ich, er tut's aus Liebe!

© Monika Bock, München - 1989


 

 






Mein Abschiedsgedicht für Gino

 

Gino, Gini, Ginchen, du fehlst mir so sehr,
kamst bei jedem Rufen sofort zu mir her.
Du suchtest meine Nähe, zu jeder Tageszeit,
dass du nun nicht mehr da bist, tut mir unendlich leid.
Hier herrscht nun eine Leere, die kaum zu füllen ist -
auch für den kleinen Smokey, der dich sehr vermisst.
Du bist jetzt an dem Ort, zu dem wir alle gehn:
Gino, Gini, Ginchen, wart bis wir uns wiedersehn!
 

Bitte beachtet auch Gino's Seite!
 

 

© Monika Bock, München - 2006





 
 



Auch meine Freundin Marianne hat sich Gedanken über das Ableben von Gino gemacht.
Zum Trost hat sie mir die hübschen Kätzchen von Rosina Wachtmeister geschenkt,
die jetzt Gino's Urne bewachen. Vielen Dank liebe Marianne!
 
Ein weicher Körper, hilflos klein,
doch die Erlösung musste sein.
Es tut so unwahrscheinlich weh,
dass ich meinen Gino nicht mehr seh.
Nur etwas Asche ist geblieben –
werde meinen Gino in Gedanken lieben.
In der Urne brachte ich ihn heim
und Smokey war jetzt ganz allein.
Da nahm ich eine süße Dame –
Isabell, das ist ihr Name –
bei mir auf, begann zu hoffen
ich hätt eine gute Wahl getroffen.
Der Stress aber sofort begann
denn Smokey nahm die "Miez" nicht an.
War es die Eifersucht, die Trauer?
Jedenfalls war Smokey sauer.
Ich hoffte dass sich das schnell gibt
und er Isabell bald liebt.
Wehmut macht sich noch immer breit
denk ich zurück an jene Zeit,
als Gino schnurrend bei uns weilte,
Freud und Leid noch mit uns teilte.
Die neue Mieze, Isabell,
verließ uns dann auch wieder schnell.
Es ging nicht gut - wenig Sympathie
und keine Aussicht auf Harmonie.
Jetzt teile ich mir mit Smokey das Bett.
Er ist derzeit besonders lieb und nett,
als wollt er sagen: "Du hast ja noch mich
und glaube mir - ich liebe dich!"

© 2006 Marianne Firmkäs, München

 
 
 


Nachtbummel

Die Türe war nicht zugemacht,
Samtpfötchen schlich leis' in die Nacht.
Um das Haus und auf die Straße,
nervös erzittert ihre Nase.
Gerüche, sonderbar und viel,
noch hat die Mieze gar kein Ziel.
Schleicht um die Tonnen, die da stehen,
zum Glück kann sie auch Nachts gut sehen.
Sie weicht dem parkenden Auto aus,
da sieht sie huschen eine Maus!
Denkt kurz: Hab' ich denn noch Hunger?
Die Maus erwischen, wär' ne Nummer!
Pirscht ihr nach, leckt sich das Maul,
aber die Maus ist schnell und Mieze faul.
Doch sieh, dort liegt ein Stückchen Wurst!
Sie frisst sie und löscht dann ihr'n Durst
in der Pfütze und schnurrt weiter,
unterhält sich angeregt und heiter,
mit Straßenkater Waldemut,
was sich im Stadtteil alles tut.
Maunzt dann, jetzt geh ich wieder heim
und roll mich in meinem Körbchen ein.
Kann die Maus auch morgen jagen,
hab ja schon die Wurst im Magen!

© Marianne Firmkäs, München


 
 

 

Katzenleid

Verhasst sind sie auf dieser Welt,
allein und ganz auf sich gestellt,
sind ständig wachsam auf der Hut
und leiden täglich bittere Not.
Sie finden selten Ruheplätzchen,
sind ausgehungert, krank - die Kätzchen.
Der Schlafplatz hart, ist aus Asphalt,
sie zittern, ihnen ist so kalt.
Kein friedlich Ort hier weit und breit,
ihr Blick voll Hoffnungslosigkeit.
Die Menschen sie brutal vertreiben,
kein Plätzchen wo sie können bleiben.
Sind Wind und Wetter ausgesetzt,
sind krank und schwach, sind oft verletzt.
Die armen Tiere sich vermehren,
im Dreck sie Jungtiere gebären.
Im Winter, wenn die Kälte klirrt,
manch' Kätzchen auf der Straße irrt.
Es hätte gern ein warmes Heim,
wär' gern geborgen, nicht allein.
Der Duft von Braten zieht es an,
es durch die Fenster sehen kann,
wie Menschen sich am Essen laben,
kein Scheibchen für es übrig haben.
Was geht dann vor in seinem Köpfchen?
Hätt' gerne auch ein volles Töpfchen.
Die Menschen es brutal verjagen,
es hungert sehr, ihm knurrt der Magen.
Wir Menschen sollten uns sehr schämen,
dass Tiere sich trotz Wohlstand grämen.
Wir Menschen haben volle Bäuche,
die Katzen sterben an der Seuche.
Man bettelt stets um Spendengeld,
für Kinder aus der dritten Welt.
Doch wer sieht vor der eigenen Türe -
die vierte Welt - die Welt der Tiere!

 

 Dieses Gedicht sandte mir mein damaliger Brieffreund
Wolf-Dieter Behrend aus Halle.

- Verfasser (mir) unbekannt -

 

 Wolf-Dieter, du bleibst unvergessen in meinem Herzen, weil du mir immer ein sehr guter Freund warst.

Ich wünsche dir, dass du deinen lieben Freund Wolfgang wieder getroffen hast und dass ganz viele Engel um euch sind!

 


 
 
 





Auf's Mei G'schaut!

Da Herr Schuirat kimmt in´d Schui
und hört de Kinder zua beim Spui.
Er daschrickt und bleibt glei steh,
er ko nimma weidageh:
De schrein si o, so wuid und laut,
mit Ausdrück füa a Ganserlhaut:

"Du Depp, du Aff, du bläde Sau,
du Rindvieh, Arschloch, Hirnwauwau,
du Lalle, Ziefern, Hemadlenz,
du Bazi, Lackl, bläda Stenz,
du Blunzn, Krattla, Haberngoas,
du Facke, Drecksau, oide Loas.

"Da Herr Schuirat is ganz baff,
da schreit grod oana:"Oida Aff."
Und weida gehts, des Schimpfa, Plärrn,
er beidlt si, kons nimma hörn:

"Du Mistviech, Gmoadepp, Grantlhuaba,
du Bauantrampe, depperts Luada,
du Doag-Aff, Ramme, du Schlawuzi,
du Lätschnbeni, Kruziwuzi,
du nixigs Bürschal, gscherter Lackl,
du oide Schäsn, gwamperts Fackl.

"Jetzt werd´s dem Schuirat langsam z´bläd, wo bleibt

denn die Be-neh-mi-tät?
Da gehts scho wieda weida,
jetzt woas er´s gwies: De wern ned gscheida.

"Du Biessgurn, Matz, du Flietscherl,
du Heigeign, gschlamperts Prietscherl,
du Grischperl, Dreckbär, Hodalump,
du Trampe, Lapp, du Waglhund,
du Duid-Aff, Siach, du bläda Hamme,
du Rossboinsammler, Nasnramme.

"Da... steht der Lehrer dieser Bande,
es is a Schand im ganzen Lande.
Da Schuirat sagt mit ernstem Ton:
"Herr Kollege wissn´s schon,
der Umgangston in Ihrer Klass
is ordinär und voller Hass.
"Da Lehra woas ned aus ned ei,
wos kunnt da Grund dafüa woi sei ?
"Mei" moant a " i sags äh oiwei,
seids ned so bäs es blädn Deife,
es seids de Dümmsten ohne Zweife,
es Zipfe, Schissa, Hockableiba,
es Bauernfünfa, Facketreiba,
es Nasenbohra, Meiaufreissa,
es Deppn und es Hosenscheissa.

I konn redn so... vui... i... wui,
de ganz Erziehung huift ned vui.
De Krippen san so bläd, so gscherd,
drum werd so umananda plärrt.
Es is a Kreiz - es is a Graus,
wahrscheinlich liegts am Elternhaus."

(Verfasser ist mir leider nicht bekannt)


              

 

 

 

 

 

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