Smokey's Krankengeschichte

13. Juli 2008 - 26.01.2009

 

 

Smokey ist gesund!
Bleib es auch mein Schatz!

 



Tierarztpraxis Dr. Klaus Sommer


So richtig los ging es im Juli. Smokey kotzte ja schon immer viel, aber Anfang Juli wurde es noch schlimmer. Vier Tage hatten wir, die kotzfrei waren. Am 12.07. ging es dann wieder los mit der Kotzerei.


Am 13.07.2008 sah ich, dass Smokey auf sein Kistchen ging, sich zum pieseln hinsetzte und ... es kam nichts. Unverrichteter Dinge ging er wieder. Das geschah dann in kurzen Abständen mehrmals und ich merkte, dass Smokey wohl nicht mehr pieseln kann. Ich habe dann die Katzenklos total gesäubert, mit neuer Streu aufgefüllt. Vielleicht "stank" ihm ja irgendetwas. Ich sah dann, dass Smokey im Stehen in den unmöglichsten Stellungen in der ganzen Wohnung versuchte zu pieseln. Immer an irgendeinen Gegenstand (Schrank, Wand etc.) gerichtet. Es ging aber nichts. Das alles ging sicher bis zu 30, 40 Mal. Irgendwann hat Smokey sich hingelegt und ist eingeschlafen. Zwischendurch versuchte er immer wieder zu pieseln. Ich hatte inzwischen unsere Tierärztin, Frau Dr. Schwab, zu Hause angerufen. Habe ihr erklärt, dass ich sie nicht privat anrufen würden, wenn es nicht wirklich wichtig wäre. Sie hat dann um 14.00 Uhr für mich und Smokey die Praxis aufgemacht. Ich war pünktlich mit Smokey dort. Sie hat Smokey untersucht, was nicht leicht ist bei ihm, da er sehr übergewichtet ist und man Organe nicht abtasten kann. Das Röntgengerät stand leider nicht zur Verfügung. Die Tierärztin hat ihm dann eine Schmerzspritze sowie Antibiotika gegeben. Ich bekam Globuli mit nach Hause, die ich Smokey stündlich eingeben sollte. Wenn es sich um eine bestimmte Steinartin (Struvit) in der Harnröhre gehandelt hätte, so hätte sich dieser damit auflösen können. Sollte Smokey bis Abends oder bis in der Früh am nächsten Tag nicht pieseln können, so bekam ich die dringende Empfehlung ihn in die Tierklinik nach Haar zubringen. Ich habe mir daheim im Internet angesehen, wo die Tierklinik liegt. Diese ist sehr weit entfernt von uns. Es gibt noch andere Kliniken, wobei ich die Universitäts-Tierklinik ausschloss. So wären noch Oberhaching und Germering in Frage gekommen. Was aber auch sehr weit entfernt ist. So überlegte ich, ob es noch eine andere Lösung gibt. Ich habe Smokey die Globuli stündlich eingegeben, jedoch konnte Smokey nicht pieseln, obwohl er es immer wieder versucht hat. Gefressen hat er sehr viel an dem Tag. Was mich sehr verwunderte. Sogar das Diätfutter, das ich von der Tierärztin mitgekommen hatte. Gegen 23.00 Uhr hat er alles wieder erbrochen. In der Nacht lag er ruhig und schlief. Ich werde mir so schnell nicht verzeihen, dass ich nicht am späten Nachmittag oder wenigstens am Abend, wie es unsere Tierärztin empfohlen hatte, ein Taxi bestellt habe und mit Smokey in eine Klinik gefahren bin. Ich hätte ihm eine Nacht voller Leiden ersparen können und die Folgen, falls diese auf das Harnverhalten zurückzuführen sind. Ich hätte es mir doch denken können, wie einem Lebewesen zumute sein muss, wenn es kein Wasserlassen kann! 


Ich habe in der Früh am 14.07.2008 hin und her überlegt, wo ich jetzt mit Smokey hinfahre. Ich habe dann unsere frühere Tierärztin angerufen. Die Tierarzthelferin dort sagte mir gleich, falls sie feststellen, dass ein Stein in der Harnröhre sitzt, muss ich sowieso sofort in eine Tierklinik fahren. Ich soll gleich in der Tierklinik in Germering anrufen. Dies tat ich dann auch. Die Termine waren dort sehr knapp, doch wenn ich in der nächsten halben Stunde käme, ginge es. Das hätte ich natürlich nicht geschafft. Jedoch bin ich mir sicher, dass Smokey auch drangekommen wäre, wenn wir ein bisschen später gekommen wären. Ich sagte aber dann, dass mir etwas eingefallen wäre und ich melde mich wieder, falls das nicht klappt. Ich hatte mal im Internet gesehen, dass in der Kleintierarztpraxis Dr. Sommer auch Blasenoperationen gemacht werden. Also rief ich dort an. Dort waren auch die Termine sehr eng, jedoch nach meiner Schilderung von Smokeys Zustand wurde mir gesagt, dass ich gleich kommen solle. Dann habe ich Smokey endlich in seine Tasche verpacken wollen, er wehrte sich und hat mir "gesagt", ich solle ihn da liegen lassen und er geht bald über die Regenbogenbrücke und er habe eh keine Lust mehr. Das konnte ich natürlich nicht durchgehen lassen. Mit sehr schlechtem Gewissen, dass ich ihm nicht eher geholfen habe, musste ich auch noch "Gewalt" anwenden, damit das mit der Regenbogenbrücke nicht klappt. Ich habe dann ein Taxi bestellt, bin nach Großhadern gefahren und habe Smokey dort gleich in ein Behandlungszimmer bringen können. Dort konnte natürlich auch nichts "gefühlt" werden. So wurde ich rausgeschickt und von Smokeys Blase eine Röntgenaufnahme angefertigt. Frau Dr. Waldhauser hat mich dann geholt und mir das Röntgenbild erklärt. Ein dicker Stein saß fest vor Smokeys Penis, zwei große Steine lagen in der Blase sowie ein Haufen Harngries. Mir wurde die OP erklärt und dass evtl. der Penis amputiert werden muss, falls dieser oder Teile davon nekrotisiert sind. Ich durfte nach Hause gehen. Herr Dr. Sommer hat mich dann angerufen, als die OP vorüber war. Großer Bauchschnitt, in die Blase rein geschnitten. Der Penis musste Gott sei Dank nicht amputiert werden. Die ganze Blase soll wie ein blutiger "Blumenkohl" ausgesehen haben. Die Steine müssen schon lange in der Blase gerieben haben und somit die Blase entzündet. Smokey muss also schon länger Beschwerden gehabt haben. Man merkt es einer Katze ja so spät an, dass es ihr schlecht geht. Das soll jetzt keine Ausrede sein, das ist oftmals so. Smokey blieb über Nacht in der Praxis. Ich sollte dann am nächsten Tag gegen 11.00 Uhr anrufen. Das tat ich dann und mir wurde erklärt, dass Smokey alles gut überstanden hat, jedoch die Nierenwerte nicht gut seien. Durch den langen Harnstau können die Nieren schon geschädigt sein. Durch mehrere Bluttests wurden dann die Nierenwerte überprüft und gegen Abend rief mich Frau Dr. Waldhauser an, dass ich Smokey abholen könne, die Nierenwerte hätten sich gebessert.  Gott sei Dank waren die Nieren dabei, sich wieder zu erholen – durch die Infusionen, Spülungen etc.  
 Smokey war also am 15.07.2008 am Abend wieder daheim. Ich natürlich total ängstlich, wollte nicht, dass er wo rauf springt. Das konnte ich aber nicht verhindern und ich wollte Smokey auch nicht durch "hysterische" Verbote weiter verängstigen. Also ließ ich ihn geschehen. Er musste auch – so schnell konnte ich die Fenster gar nicht zumachen – sofort in den Blumenkasten und legte seinen frisch operierten Bauch in den Dreck. Wenn man ihn umdrehte sah er durch den rasierten Bauch ein bisschen aus wie Alf. Allerdings pieselte er jetzt sehr schön und Stuhlgang hatte er auch. Die Weiterbehandlung, so war vereinbart, sollte unsere Tierärztin machen. Ich rief dann am Abend gegen 21.30 Uhr noch Dr. Sommer auf der "Notrufleitung" an, weil Smokey Blut im Urin hatte. Ich wurde aber umgehend beruhigt. Das wäre ganz normal nach so einer OP. Gott sei Dank! 




Smokey's OP-Bauch


Am 16.07.2008 hatten wir dann auch einen Termin um 20.15 Uhr bei Frau Dr. Schwab zur Wunderversorgung. Da Smokey fast nichts fraß musste ich auch darüber reden. Wenn eine fettleibige Katze nichts mehr frisst, werden die Fettzellen aktiviert und zwar alle auf einmal. Also nicht, wie bei uns Menschen, nach und nach. Dies führt dazu, dass die Leber das nicht mehr verarbeiten kann und die Katze stirbt. Smokeys Wunde sah gut aus und Fieber hatte er auch keines. Die Ohren hat ihm die Frau Doktor noch ausgeputzt. Smokey hat dann am Abend was gefressen, pieselte gut und Stuhlgang hatte er auch. 
 Smokey – ein bisschen Zynismus muss schon sein – entwickelte sich allmählich zum Luxus-Kater. Die Taxi-Kosten waren dabei noch das Harmloseste. Die Blasenoperation mit allem drum und dran ging schon gewaltig ins Geld. Wie bei so vielem anderem auch haben sich die Tierarztkosten durch den Euro verdoppelt. Eine neue Tasche habe ich Smokey auch noch gekauft. Für 69,00 Euro. So was wie ein Trolley. Einen Brita-Filter habe ich mir angeschafft. Ich dachte mir, dass gefiltertes Wasser für das Kätzchen eventuell besser wäre. Nach etlichen Fragen bei Katzenkennern bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es mir auch nicht schadet gefiltertes Wasser zu trinken. Die Katze braucht es nicht. Ich war schon am überlegen, ob ich nicht ein Halsband für Smokey anfertigen lassen soll. Natürlich mit Swarovski Steinen! Aber es sollte noch besser kommen!

2. Tag nach der OP wieder daheim

 In der Nacht zum 17.07.2008 kotzte Smokey zweimal ziemlich grün. Ich dachte, das käme vom Bambus, den er gefressen hatte. Das stimmte wohl auch zu einem Teil. Aber so komisch grün war das sonst nicht. Aber da dachte ich mir noch nicht viel dabei. Er lag dann den ganzen Tag auf dem Balkon auf "seinem" Stuhl. Dort muss es etwas kühler sein, da er früher schon im Sommer dort gerne lag. Er schlief und schlief und schlief und stand nicht auf. Fressen hat ihn nicht interessiert, Wasser hat ihn nicht interessiert. Ich habe mit meiner Freundin telefoniert und wir beruhigten uns gegenseitig, indem wir die OP, das heiße Wetter und die allgemeine Schwäche, die Smokey haben musste, als Anlass für sein Verhalten erklärten. Außerdem hatte ich im Fernsehen gesehen, wie eine Katze auf einem OP-Tisch gespannt war – alle Viere von sich festgebunden. Da musste Smokey wohl alles wehtun. Dann noch die Intubation. Also Halsschmerzen wohl auch noch! Ich war ein bisschen beruhigt. Ich dachte mir, dass ich am Freitag dann was unternehme, wenn er immer noch so rumhängt. 

Das hat sich insofern erledigt, weil sich um 04.30 Uhr am 18.07.2008 Smokey erbrach. Ich wurde davon wach. Ich wollte sogleich nachsehen, ob das Erbrochene wieder so komisch grün ist und erschrak ordentlich, als ich sah, dass er einen ganzen Batzen Blut erbrochen hatte. Es handelte sich nicht um wenig Blut. Es war erschreckend. Um 08.30 Uhr rief ich dann bei Dr. Sommer an. Um 10.00 Uhr sollte ich kommen und ich war dann um 09.30 Uhr mit Smokey dort, ich hielt es zu Hause nicht mehr aus. Ich hatte von dem Erbrochenen eine Probe mitgenommen und fotografiert habe ich das Ganze auch. Dr. Sommer meinte nur: Oje, O je! Untertemperatur hatte Smokey und er war ganz blass und gelblich. Ich ging bald wieder heim, Smokey blieb dort. Ich werde seinen Blick nie vergessen! Herr Dr. Sommer hat mich um 16.18 Uhr noch mal angerufen und mir gesagt, dass es wohl nicht so schlimm wäre, wie man zunächst gedacht habe. Eine schwere Gastritis hätte er. Sein Hämatokritwert lag bei 17!


Das hatte Smokey erbrochen und noch ein bisschen im Flur
 
Am 19.07.2008 rief mich Dr. Sommer um 9:03 Uhr an und sagte mir, dass Smokey immer noch sehr blass wäre. Ich habe mich immer gefragt, wie man das feststellt, dass eine Katze blass ist. Nun weiß ich es. Man schaut sich seine Schleimhäute an. Es ist gar nicht so leicht das zu unterscheiden, ob das nun ein bisschen rosa ist oder noch weiß. Smokey war sozusagen auf der Intensivstation und wurde dort gut betreut. Sein Blut war noch zur Untersuchung, man forschte noch, was dem kleinen Kerl fehlen könnte. Eine schwere Gastritis war es auf jeden Fall. Also Blut aus dem Magen. Er bekäme Infusionen für den Magen. Bis Montag solle er auf jeden Fall dort bleiben. 
 Sonntag, 20.07.2008, rief mich Dr. Sommer um 13.09 Uhr an. Inzwischen hatte Smokey auch Blut im Stuhl. Er bekäme eine Bluttransfusion (er musste später noch einmal eine Bluttransfusion bekommen – Spenderkatzen waren die eigenen Katzen des Dr. Sommer Teams -. Es ginge Smokey gar nicht gut und es bestünde Lebensgefahr. Man muss jetzt schauen, ob er die Kurve kriegt. Smokeys Immunsystem zerstört die roten Blutkörperchen. Er könne schon gar nicht mehr stehen und wird künstlich ernährt. Ich war natürlich schwer in Sorge, fing allmählich aber auch an, mich in mein Schicksal zu fügen. Ich konnte ja nichts ändern. So folgten nun Tage voller Hoffnung und Freude sowie wiederum voller Bangen und traurig sein.


Während der Bluttransfusion hatte Smokey liebevollen Zuspruch

Ab hier nun tägliche Kurzberichte. 

21.07. Anruf 11:20 Uhr - Etwas besser, frisst, Schleimhäute rosa, Stuhlgang noch mit Blut
21.07. Anruf 19:36 Uhr – Damit ich mal besser schlafen kann rief mich Dr. Sommer noch mal an und sagte mir, dass es noch etwas besser geworden ist.
22.07. Anruf 16:27 Uhr – Weiter Besserung
23.07. Anruf 16:21 Uhr – Smokey wird von allen dort geliebt. Holen kann ich ihn noch nicht, es wäre besser am Freitag, da noch Blutbilder gemacht werden.
24.07. Anruf 13:25 Uhr – Smokey ging es wieder schlechter. Er bildet kaum Retikulozyten (das sind junge Blutkörperchen, die im Knochenmark gebildet werden). Durchfall und eine Gelbsucht kamen auch noch hinzu.
 Ist der Abbau der roten Blutkörperchen (Hämolyse) nur mäßig bis leicht beschleunigt, kann das Knochenmark den Verlust durch eine gesteigerte Bildung noch ausgleichen. Wenn aber massenweise rote Blutkörperchen vorzeitig zugrunde gehen und dieser Verlust höher ist als die Nachproduktion im Knochenmark, bildet sich eine hämolytische Anämie aus. (Aus "Gesundheit heute, Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG".)
 25.07. Anruf 18:25 Uhr – Ob ich kommen möchte und Smokey besuchen wolle. Das könne ihm einen "Kick" geben. Die "Retis" werden nur schlecht gebildet, er wäre sehr schwach. Ich habe mich dann sofort auf den Weg gemacht und Smokey besucht. Ich hatte nicht vergessen, ihm seine "Kampfrolle" und ein nach mir riechendes Stoffkätzchen mitzubringen. Das haben die Ärzte dann in seine Box getan. Ich konnte mit Smokey ein bisschen alleine sein und wir haben wie die Weltmeister geschmust.


Smokey bei meinem Besuch in der Praxis


26.07. Anruf 14.00 Uhr – Unverändert. Am Wochenende wurde auch nicht viel gemacht.
27.07. Anruf 12:01 Uhr – Unverändert.
28.07. Anruf 16:57 Uhr – Heute ging es Smokey besser. Kein Durchfall mehr.
29.07. Anruf 13:17 Uhr – Smokey bildet Retis! Jetzt darf er bald heim.
30.07. Anruf 15:13 Uhr – Smokey ginge es recht gut.
31.07. Heute hab ich angerufen um 19.30 Uhr. Beide Doktoren dachten, der andere ruft an.

01.08. Um 18:00 Uhr habe ich Smokey nach Hause geholt!!!!! Ich musste allerdings lernen, ihm eine Menge Tabletten einzugeben. 
 

Smokeys "Apotheke" und sein "Brotzeitbrettchen"

Vom 02.08. bis 05.08.2008 geschah nichts Besonderes. Smokey hatte täglich mehrmals gepieselt und ordentlichen Stuhlgang gehabt. Mit den Tabletten war das so eine Sache. Die Tablette für die Leber und die 2 Antibiotika-Tabletten hat er so gefressen. Die beiden Kortison-Tabletten warf ich ins Mäulchen, wie ich es gelernt hatte. Die Abwehrreaktion wurde allerdings täglich größer. 

 Am 06.08.2008 hatten wir wieder Termin bei Dr. Sommer. Es musste wieder Labor gemacht werden. Hämatokrit-Wert bei 20, was nicht so toll ist, aber damit können wir leben. Es war vielleicht eine Plagerei, Smokey das Blut abzunehmen! Die Venen sind durch den Intensivaufenthalt ganz schön strapaziert. Gott sei Dank hat eine Katze vier Beine. Am 4. Haxen hat es dann geklappt! Smokey hatte wieder soviel Kraft, dass er sich wahnsinnig gewehrt hatte. Ich bin dann aus dem Behandlungszimmer gegangen, weil ich das nicht mehr ertragen konnte. Mütter eben! Die Dosis der Kortison-Tabletten wurde auf 2 ½ erhöht. Gegen 20:15 Uhr rief mich Dr. Sommer noch mal an, weil er wieder mit seinem Freund in Berlin telefoniert hatte. Der ist sehr bewandert in Hämolytischer Anämie, deren Ursachen man nicht kennt. Daraufhin soll ich Smokey jetzt 3 Kortison-Tabletten geben. Weiter sagte mir Dr. Sommer ich solle sofort den Katzenstreu raus tun. Ich hatte erzählt, dass Smokey hin und wieder Katzenstreu frisst, was er bislang nie tat. Dies tat er übrigens auch in der Praxis. Also gut, Katzenstreu raus. Also war Smokey eine Nacht ohne. Er hat trotzdem gepieselt, einmal allerdings hat er sich zu sehr reingesetzt und war am Popo ganz nass. 

 07.08.2008 - Der nasse Popo war für mich der Anlass, dass ich nicht mehr alles mitmache. Heute habe ich sofort neuen Katzenstreu gekauft. Biologisch, rein pflanzlich. Und siehe da, jetzt finde ich die Streu viel besser und Smokey habe ich davon noch nichts fressen sehen. Also das wollen wir doch nicht, dass eine Katze nach Urin riecht. Die ist doch todunglücklich!

08.08.2008 – Ich fand wieder schwarzen Stuhl. Folglich blutet Smokey wieder innerlich. Natürlich habe ich Dr. Sommer angerufen. Jetzt wieder 2 Kortison-Tabletten. Dazu noch 2 Magenpräparate, die seine Magenschleimhaut schützen sollen. Ich habe Dr. Sommer heute gesagt, dass jetzt Schluss ist. Der Katzenstreu wurde von mir entfernt, ich habe ihn jedoch durch einen anderen ersetzt. Habe auch mit dem Doc mal richtig gesprochen. Ob er mir auch sagt, wenn es keinen Sinn mehr hat. Er behandle Smokey wie seine eigene Katze. Er mache das nicht aus Forschungszwecken und auch nicht um daran zu verdienen. Er sieht halt, dass da Hoffnung besteht. Aber er würde mir auch sagen, wenn es keinen Sinn mehr macht. Ich will ihm nun vertrauen. Was bleibt denn auch anderes? Ich denke aber, er macht sich wirklich Sorgen um Smokey und es ist ihm sehr wichtig, den kleinen Mann zu retten. Mir doch auch! Im übrigen wäre es wichtig, dass Smokey frisst. Und wenn es ein anderes Futter wäre, als das Diätfutter. Anämie und Leber ginge vor Blasensteine.
 09.08.2008 – Heute habe ich die Medikamente in der Apotheke abgeholt. Der Apotheker meinte, dass ich wohl mehr für die Katze ausgebe, als für meine eigene Gesundheit. Ja, das stimmt zurzeit auf jeden Fall.
 10.08.2008 – Smokey geht es unverändert. Ein kleines bisschen zeigt er Interesse. Besonders wenn ich was esse. So kam ich ja schon länger zu dem Schluss, dass Smokey ein klein wenig, aber nur ein klein wenig, Show macht. Oder beleidigt ist. Oder was Katzen sich sonst so einfallen lassen. Smokey ist krank, sehr krank – da sind wir uns einig. Er liegt den ganzen Tag nur auf seinem Balkon-Sessel oder im Flur auf dem Boden. Er hat wenig Interesse. Allerdings wird er recht mobil, wenn ich etwas esse. Dann kann es schon sein, dass die Schwäche nicht ganz so groß ist. Er liebt es fast schon, wenn ich mit seinen Tabletten komme. Er meint ja, es gibt jetzt Brotzeit. Inzwischen verwende ich Leberwurst, Salami, Schinken, Käse usw. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Na Hauptsache, die Medikamente flutschen in den Katzen-Magen! Er liebt es, wenn ich ihm sein Futter von der Hand gebe. Das haben sie in der Praxis manchmal gemacht. Da ist er auf den Geschmack gekommen. Na, wenn’s weiter nichts ist. Auch wasche ich seine Bürste mit Maya Seife. Er liebt diesen Geruch! Da schnurrt das Kätzchen.
 Heute ist schon der 13.08.2008. Smokey musste jetzt länger mal alleine bleiben. Das schafft er aber recht gut. Wir waren heute wieder beim TA. Blut abnehmen war heute überhaupt kein Problem. Er hat nicht einmal gemeckert. Bevor ich ging flüsterte mir Frau Dr. Waldhauser noch ins Ohr: Blutwerte sind gestiegen! Was für eine gute Nachricht! 
 14.08. und 15.08.2008 - Smokey wirkt ein klein wenig interessierter. Er kommt jetzt Nachts schon mal zu mir ins Bett ans Kopfende. Er frisst recht gut und auch die anderen Körperfunktionen laufen gut ab. Aber: Den "Grubenhasen", den hat er mir noch nicht gemacht! (Da hat er sich vor seiner Krankheit immer auf den Rücken gelegt und wir haben unverschämt geschmust, wir beide.)
 So geht die Zeit ins Land und inzwischen waren wir schon wieder zweimal beim Tierarzt. Am 20.08.2008 konnte wieder sehr gut Blut abgenommen werden und die Werte sind ein bisschen gestiegen, was Anlass zur Freude gibt. Nach Hause sind wir wieder „öffentlich“ gefahren; was aber meinem kleinen Schatz nicht so gut bekommt. Es schafft ihn ganz schön. Obwohl ich die kürzeste und unproblematischste Strecke gewählt habe.



Entspannt warten wir auf die Blutergebnisse.

Am 27.08.2008 war die Blutabnahme wieder sehr schnell gemacht und Smokey relativ entspannt dabei. Dr. Sommer stellte allerdings fest, dass Smokey Ödeme hat. So musste Smokey eine Ultraschalluntersuchung über sich ergehen lassen. Er wurde auf ein Kissen mit einem Handtuch drauf gelegt, und zwar auf dem Rücken. So hatte ich einen Grubenhasen vor mir, der das eigentlich gar nicht wollte. Während der Untersuchung – der Bauch war von der OP noch schön haarlos – sprach Frau Dr. Waldhauser auf Smokey ganz leise ein. Smokey himmelte sie mit großen Augen an. Ich habe mich neu verliebt in meinen Smokey! Das sah so herzallerliebst aus! Obwohl es Smokey gar nicht danach war. Nun, auch zwischen Herz und Lunge hat sich etwas Flüssigkeit angesammelt, was das schwerere Atmen erklärt. Dr. Sommer wollte noch eine Röntgenaufnahme vom Herz machen, hat das aber dann zurückgestellt, weil ich fast schon entsetzt gesagt habe: „Also eine Herz-OP lasse ich nicht machen und schon gar keine Transplantation!“ Letzteres war als „Scherz“ gedacht. Auch gegen eine eventuelle Punktion wehre ich mich. Sollte diese lebensrettend notwendig werden, so warte ich die Umstände ab. Passiert das nachts …. ich würde wahrscheinlich die Tierrettung holen und dann …. Aber da will ich nicht daran denken. Jetzt bekommt Smokey erst einmal Wassertreibende Tabletten. Vielleicht ist alles eine Nebenerscheinung durch das Kortison und es bildet sich alles wieder zum Guten zurück. Auch hat Smokey ein paar wunde Stellen. Hat er sich doch glatt wundgelegen! Das wird mit Calendula Tinktur und Salbe von mir selbst behandelt. Die Antibiotika hat der Doktor abgesetzt und mit dem Kortison dürfen wir am Tag eine halbe Tablette runter. Vielleicht entlastet Smokey das jetzt ein bisschen. Blutwerte dieses Mal? Wie letzte Woche. Aber nicht schlechter geworden. Das ist doch was!

03.09.2008 - wir sind unterwegs, mal sehen was heute bei rauskommt.
Was sehr, sehr Gutes! Die Blutwerte sind schön gestiegen. Wenn es so weiter geht, dann ist Smokey überm Berg. Die Laune war heute dem entsprechend gut. Die ganze Praxis-Mannschaft hat sich mit mir gefreut. Smokey ist auch irgendwie wieder interessierter an allem. Zugenommen hat er auch nicht mehr. Ich brauche also keine Sorge haben, dass er so breit wie lang wird und ich eine Kugel als Katze habe. 

 

Smokey beim Wiegen - a bisserl grantig ist er schon
Aber er lag soooo brav in der Waage. Er ist einfach mein Held!

10.09.2008 - Heute sollten die Blutwerte überprüft werden und wenn diese weiter im Aufwärtstrend liegen sollten, so können wir mit dem Kortison wieder ein bisschen runter gehen. Die Wassertabletten tun ihm gut, ich musste ihm einmal ein bisschen mehr geben, da ich den Eindruck hatte, Smokey trinkt nicht so gut und beim pieseln war er auch recht sparsam. Die Blutwerte waren heute immer noch gut, allerdings nur hinterm Komma ein bisschen gestiegen. Das soll uns aber erfreuen und nicht stören. Reicht aber noch nicht, die Tabletten zu reduzieren.

Die Bauchdecke macht mir ein bisschen Sorgen. Er legt sich nicht mehr gerne total auf den Bauch, sondern rollt sich ein bisschen auf die Seite. Hoffentlich kommt es zu keinem Bruch. Die Narben hatte ich bislang noch nie gesehen, jetzt spannt sich die Bauchdecke, so dass ich sie sehen konnte. Das habe ich Dr. Waldhauser auch gezeigt und sie hat dann Smokeys Bauch abgetastet. Und dies recht ausgiebig! Smokey wurde zunehmend mehr sauer! Frau Dr. Waldhauser blickte besorgt. Dr. Sommer muss sich das nächste Woche anschauen. Daumen drücken ist angesagt. Noch eine OP? Ich glaube nicht.

Jetzt am 13.09. ist es nicht schlimmer geworden, aber Smokey wirkt auf mich, wie ein alter Mann. Das einzige, was noch bestens funktioniert, ist das Fressen. O.K., pieseln tut er Gott sei Dank gut, mit der Verdauung hat er heute ein wenig Probleme. Obwohl: im Kisterl war in der Früh schon eine schöne Wurst drinnen, er wollte aber noch einmal groß aufs Kisterl gehen. Drückte, so dass er schnaufte wie eine Dampfmaschine - es kam aber nix. Na ja, das geht uns ja auch so, wenn wir nur rumliegen und "fressen".

Die Tabletteneinnahme funktioniert. Es flutscht aber nicht mehr so gut. Ich muss mir schon was einfallen lassen. Leberwurst? Vergiss es! Die wird abgelutscht. Käse mögen wir auch nicht mehr. Kalbfleischpflanzerl sind der Hit. Jedoch muss ich beim Einpacken der Tabletten darauf achten, dass nichts nach Tablette riechen könnte. Ich werde allmählich zum Verpackungskünstler. Ich packe euch den Reichstag in sämtliche Wurst- und Käsessorten ein!  

Hurra! Smokey hat ein kleines bisschen mit seiner Kampfrolle gekämpft. Heute, 24.09.2008, liegt Smokey zwar nach wie vor bevorzugt auf seiner "Schmollinsel", die ich inzwischen ein wenig winterfest gemacht habe. So habe ich eine Decke auf das Handtuch, das auf der Auflage liegt, getan und einen Zuglufthund (sowas wie ein Zugluftdackel, kennt ihr sicher aus der Werbung) hinten herum gebogen, damit es von der Wand nicht so kalt auf den Popo und vor allem auf die Nieren geht. Aber: Wir müssen heute nicht zum Doc! Wir waren letzten Mittwoch dort und der Hämatokritwert war bei 30!!! Ich glaube, Dr. Sommer hat sich noch mehr gefreut wie ich. Es ist ja "sein" Werk und das Werk seines Teams. Wir haben uns gegenseitig beglückwünscht, gelobt und einfach nur gefreut. Das Kortison setzen wir nun ganz langsam ab. Letzte Woche waren wir bei 1 3/4 in der Früh und 1 1/2 am Abend, ab heute Abend gehen wir auf zwei mal 1 1/2 runter. Nächsten Mittwoch messen wir wieder die Werte und da sind wir alle sehr gespannt! So wie Smokey sich macht, können die nur gut sein. Der Bauch war ein bisschen "komisch". Dr. Sommer konnte mich aber beruhigen. Inzwischen sind die Voraussagen, was den Bauch betrifft, alle eingetroffen und das Bauchi schaut wieder gut aus. Wir haben jetzt auch einen Privat-Taxler. Da sind Frauchen und Katz einfach entspannter. Jetzt hoffe ich, dass es mit Smokey weiter aufwärts geht, dann kann es mit seinem Speck abwärts gehen. Ab nächster Woche hat er mich ganz für sich, da beginnt meine Passive Altersteilzeit. Ich hoffe das bekommt ihm!

 

 

Smokey mit seiner "Kampfrolle"

 Heute haben wir schon den 18.10.2008. Jetzt ist Frauchen, Mami oder wie auch immer zuhause. Es ist eine große Erleichterung für mich, dass ich mich jetzt um Smokey kümmern kann und da sein kann, wann immer er mich braucht. Gesund ist das kleine Kerlchen nicht, das merke ich. Und ich muss mich langsam damit abfinden, dass Smokey wahrscheinlich auch nicht mehr der "Alte" wird. Er war ja noch nie einer, der viel gespielt hat, jetzt geht da gar nichts mehr. Ich habe zwar wieder Spielsachen bestellt, die - wie ich glaube - ihm etwas gefallen könnten, bin aber nicht allzu enttäuscht, wenn er sie ignoriert. Wichtig ist, dass er sich ausruhen kann, wenn ihm danach ist. Und ihm ist fast ständig danach!

Die Blutwerte sind weiter stabil und das Kortison kann Schritt für Schritt runtergefahren werden. Soll es sogar, da Smokeys Zuckerwerte am Rande des Vertretbaren sind. Ich werde doch nicht noch einen kleinen, dicken Diabetiker mein eigen nennen können? Frauchen macht womöglich noch eine neue Karriere: Katzen-Krankenschwester! Ausser OPs mache ich alles! Nun gut, Glück habe ich noch, dass Smokey Appetit hat. Sonst wäre die Tabletteneingabe doch sehr stressig - für uns beide. Zur Zeit liebt er Käsebällchen. Damit man sich davon mal ein Bild machen kann - hier ist es:

 
Lecker Käsebällchen mit Käsepaste und Herzchen-Crunchis

26.11.2008
Bislang waren wir jeden 2. Mittwoch in der Praxis Dr. Sommer und haben den Hämatokritwert messen lassen. Heute war dieser bei 34! Super! Kortison nehmen wir im Augenblick in der Früh eine halbe und am Abend eine halbe Tablette. Ab morgen dürfen wir auf 1/4 in der Früh, und 1/2 am Abend runtergehen, ab nächsten Mittwoch dann 1/4 : 1/4. So kommen wir allmählich vom Kortison runter.

Mein Smokey bei der Blutabnahme


Smokey frisst nicht mehr so viel, was wohl daran liegt, dass er weniger Kortison nehmen muss. Smokey säuft viel. Das soll er ja auch für seine Blase, seine Nieren - aber Smokey säuft wie ein Wasserbüffel! Dr. Sommer hat vor 4 Wochen schon darauf hingewiesen, dass die Gefahr von Zucker besteht. Bei der ersten Messung ging es noch, 14 Tage später war der Zucker sehr hoch. Heute leider auch. Smokey muss kein Diabetiker werden hat man mir erklärt, aber er muss jetzt Insulin bekommen. Erst wenn er ganz vom Kortison runter ist, können wir sagen, ob er Diabetiker bleibt oder ob es eine Begleiterscheinung (sag ich jetzt mal so laienhaft) vom Kortison ist.
Was heißt das für uns?
Ich muss Smokey spitzen! Und das zweimal am Tag. Morgen fangen wir damit an. Ich hoffe sehr, dass Smokey mir das nicht allzu übel nimmt. Ich denke mal, dass ich das mit viel Liebe - und die hab ich für ihn - schon hinbekomme. Haben wir doch schon andere Sachen gemeistert! Ja so macht man ganz nebenbei eine Ausbildung zur Tierarzthelferin bis fast schon zur Veterinärin. Meinen Doktor mach ich dann nächstes Jahr. Ich berichte, wie es mir, wie es Smokey ergangen ist. In ein paar Tagen ....

Heute ist schon der 6. Dezember und ich darf sagen, dass das Spritzen problemlos funktioniert. Smokey ist halt (m)ein Held! Als wenn er wüsste, dass das für seine Gesundheit gut ist und sein muss. Ich bin so stolz auf ihn!

 

"Hallo Frauchen, schau mal her:
Mit wächst ein Büscherl Haar am Bauch!
Ich mein, ich werd' ein Bär, darum Frauchen schau schnell her!"

 

Frohes neues Jahr, lieber Smokey! Danke, dass du bislang so tapfer alles mitgemacht hast. Die zwei Spritzen am Tag meisterst du heldenhaft! Du sagst inzwischen nicht einmal mehr „Aua“ oder „Mi-Aua“, wie es in deiner Sprache heißt. Vielleicht habe ich auch gelernt, besser zu spritzen. Die Routine machts. Von deinen Tabletten willst du eigentlich nichts mehr wissen. Kortison ist abgesetzt und in einer Woche rufe ich den Doc an und sag ihm wie es dir geht. Wahrscheinlich musst du aber wieder zum Blut abzapfen dort hin. Nun ja, das muss halt sein, damit wir wissen wie es dir wirklich geht. Du rennst aber schon mal kurz durch die Wohnung. Das Wort „rennen“ hatten wir ja lange aus unserem Vokabular ausgeschlossen. Du nimmst an allem teil (besonders wenn ich was esse) und ein bisschen spielen ist auch schon mal drin. Deine Tablette für die Leber geht meist von selbst in dich rein, die gegen die Wasseransammlungen muss ich mit tausend Tricks in die Miez reinbekommen. Die für den Magen können wir vergessen! Du riechst das bittere Ding (ja ich hab probiert, sie ist scheusslich bitter, abscheulich bitter sogar) aus einem Leberwurstbällchen, das in Schinken eingewickelt ist. Jetzt schaun wir mal, wie’s weitergeht heuer.

Wie oben schon erwähnt: Smokey ist wieder gesund! Bei unserem letzten Tierarztbesuch am 26.01.2009 hat Herr Dr. Sommer den Smokey als gesund entlassen. Kein Kortison mehr, kein Insulin, keine anderen Tabletten. Diät für die Blasensteine behalten wir bei. Natürlich musste ich versprechen, dass ich sofort komme, falls irgendetwas nicht stimmt mit Smokey. Das mache ich selbstverständlich. Um den empfindlichen Magen muss ich mich ja auch kümmern, aber das Problem haben wir schon länger und es hat mit der obigen Krankheit nichts zu tun.

Jetzt erst einmal Durchatmen, freuen und hoffen, dass es so bleibt.

Ich muss noch erwähnen, dass auch diese Krankheitsphase für etwas gut war: Ich bin Smokey viel näher gekommen und er bekommt von mir all das was er braucht. Ich vermeide Stress für ihn. Wahrscheinlich verzichte ich solange Smokey lebt auf eine zweite Katze. Ich will ihm das Leben so schön wie möglich machen. Früher habe ich ihn schon einmal geschimpft, wenn ich nervös war. Ich wusste natürlich damals schon, dass Smokey da überhaupt nichts dafür kann. Auch habe ich zu wenig mit ihm geredet. Als Smokey die zwei Wochen in der Praxis verbringen musste und es sehr schlecht um ihn stand wünschte ich mir so sehr, dass ich alles an ihm wieder gutmachen darf. Ich hatte ihn nie schlecht behandelt – außer siehe oben -, doch wenn man ein geliebtes Wesen eventuell verliert, dann hat man den Drang alles wieder gutzumachen. Ich habe die Chance dazu bekommen. Und das tue ich jetzt mit Begeisterung! Smokey dankt es mir mit seiner Liebe und ich liege gerne unbequem im Bett, ich beklage mich nicht, wenn mir in der Früh alles weh tut. Hauptsache das Kätzchen hat's bequem! 

 

 

 



Gell da schaust! (April 2009)

 

 



Meine Katzenfreunde im Internet lässt Smokeys Krankheit auch nicht kalt.
Unterstützung tut schon gut!



Maunzerle lieber Smokey,
Wir senden dir ein Schutzengelchen, dass auf dich aufpasst :-)
Sei umpfotelt
Nilay und Punani


 
 
 
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